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Entstehungsgeschichte

Mitte des 20. Jahrhunderts begann mit Hilfe der bis dahin entwickelten Tauchtechnik die Erkundung unterirdischer Quellflüsse. Vor allem in Frankreich, den USA und Großbritannien konnten trotz der damals bescheidenen technischen Möglichkeiten beachtliche Erfolge erzielt werden. Wissenschaftliches Interesse und der Drang des Menschen, in unbekannte „Welten" vorzudringen, war der Antrieb der damaligen Pioniere. Durch die Weiterentwicklung der Tauchtechnik gelang es den Forschern immer weiter in komplexe Gangsysteme vorzudringen zu diese zu kartographisieren. Im Laufe der Zeit konnte mit dem Einsatz von Kreislaufgeräten, Trimix, Nitrox und Scootern die Eindringtiefe wesentlich erweitert werden. Das Betauchen der Höhlensysteme blieb aber lange Zeit wenigen Spezialisten vorbehalten. Erst in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts wurde das Höhlentauchen auch bei Sporttauchern populär.
Durch eine Vielzahl tödlicher Unfälle, ausgelöst durch mangelhafte Ausrüstung und Erfahrung, begannen einige amerikanische Höhlenforscherverbände und
TEC-Tauchverbände mit Höhlentauchausbildungen für Sporttaucher.

Ab 1980 hat Walter Keusen, Ur-Vater des Schweizer Höhlentauchens, mit einer Hand voll ausgesuchter Instruktoren die Höhlentauchausbildung konzeptionell neu überarbeitet. Es wurden standardisierte Ausbildungslehrgänge in Zentralfrankreich angebotenen und unter dem Patronat des „Schweizer Unterwasser-Sport-Verband" im Laufe der Jahre mehr als 100 erfolgreichen Absolventen international anerkannte Höhlentauchbrevets ausgestellt. Im Jahr 2000 wurden diese Standards mit der Instruktorausbildung ergänzt und von CMAS weltweit übernommen. 
Die enge Zusammenarbeit mit unseren deutschen Kollegen und die Nachfrage nach Ausbildung in einem professionellen Tauchverband hat 2006 dazu geführt, dass in Zusammenarbeit mit International Aquanautic Club (IAC) ein eigenes Programm für diesen Bereich erarbeitet wurde und weltweit vermarktet wird.
Noch heute ist die Instruktorengruppe aktiv in der Höhlentauchausbildung unter dem Label „cavediving.ch"  www.cavediving.ch tätig und bildet nach den Richtlinien des International Aquanautic Club (IAC) aus.